Presse
Zum aktuellen Repertoire des Theater Option orange
Liederabend “Lieben Tun”
“…Wenn die bis vor kurzem noch am E.T.A.-Hoffmann-Theater gefeierte Schauspielerin und die Bamberger Pianistin “lieben tun”, dann geht das eben nicht ohne Komplikationen, dann bleiben Kuriosa nicht aus … Susann also will nicht länger Single bleiben. Sie hat sich in knallbunte Schale geworfen und macht sich auf ihren passenden Partner zu suchen. Johnny soll er heißen, denn “Johnny ist der Mann für mich”. Das weiß die Würth von Anfang an, und dabei bleibt es auch, bis es Jahre später heißt: “Es reicht”! … Mit funkelnden Augen, mit großer Gestik nimmt Würth ihre Zuhörer und schließlich auch ihren Johnny gefangen. Am liebsten freilich ist ihr eine Menage a trois, wie sie mit französischem Akzent gesteht: “Ich liebe Liebe zu dritt”. Sexy ist das, ekstatisch, animalisch, kommunistisch sogar…
Susann fragt sich durchs Publikum bis sie darunter tatsächlich einen Johnny findet und ihm verschämt ein Briefchen zusteckt. Doch ewig währt auch diese Liebe nicht: “Am schönsten bist du, wenn du gehen musst”… Viel Beifall für einen kurzweiligen Abend.”
(”Bamberger Tag”)
“…Sie will ihn immer wieder küssen” - und trotzdem wird’s ihr irgendwann zu bunt mit Johnny… Beim Liederabend unter der Überschift “Lieben tun” entlockte Würth gemeinsam mit der Bamberger Pianistin Christine Fesefeldt dem Publikum im Kulturhaus Osterfeld so manches herzliche Lachen. Denn wie kompliziert es manchmal mit der Liebe sein kann - das wissen wir schließlich alle…
… Witzig und intensiv zugleich haben Würth und Fesefeldt ausgewählte Songs zu einer kleinen musikalischen Liebesgeschichte zusammengestellt, die für Singles wie auch für Paare gleichermaßen eine köstliche Reise durch das eigene Beziehungschaos anstößt.
Und da gab es keine langweilig - ernste Chansondarbietung. Frech verpackten sich die beiden Damen in kunterbunte Klamotten … denn mausgrau ließe sich der begehrte “Johnny” sicher nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Charmant vor allem die Auswahl der Titel … erstaunlich, dass sie - verbunden nur durch Kommentare auf einfachen Pappschildern (”ein Jahr später”) - so wirken, als habe man sie eigens für “Lieben tun” geschrieben.
Erfrischend wieder einmal zu erleben, dass weniger auch mehr sein kann … Mittels Abspielen einer Aufnahme auf Diktiergerät wird da aus einer einstimmigen Würth eine zweistimmige. Und durch bloße Mimik fährt jedem noch so bravem Mann der Schrecken in die Glieder, wenn es heißt: “Ich habe die Männer durchschaut! Es reicht!”
… Dauerpaare schmunzeln wohl eher an anderen Stellen: “Wie soll ich mich denn nach dir sehnen wenn du ständig bei mir bist”? Und beim frisch Verliebten fängt der Kopf automatisch zu nicken an , wenn es heißt: “dann denk ich mal was anderes, als immer nur an dich. Denn das viele an dich denken, das bekommt mir nich.”
Dem Publikum bekam der Abend sehr wohl…”
(Pforzheimer Kurier-BNN)
Kindertheaterstück “Es lebe der König”
“…sehr einfühlsam und voller Humor”
(Helme Heine, Autor der Bilderbuchvorlage)
“… Es war einmal ein König - mit diesen fünf magischen Worten verzaubert Susann Würth die Simmozheimer Schulturnhalle in ein Königsschloss und nahm die kleinen, begeisterten Zuschauer mit auf eine geheimnisvolle und beeindruckende Reise in die Fantasiewelt.
Beeindruckend deshalb, weil nur die Künstlerin allein als Akteurin fungierte. Abwechselnd schlüpfte sie durch das Verstellen ihrer Stimme in die Rolle des Königs - in der rechten Hand ein Krönchen - oder spielte, mit adrettem Damenhütchen gekennzeichnet, die Ministerin Kluge und auch andere Personen.
Der Inhalt des Stücks spiegelt die Unbeschwertheit der Kindheit wieder. Des Königs Lebenselexier waren seine nächtlichen Hüpfübungen in seinem Bett, die jedoch anscheinend eines Königs nicht würdig waren. Per Gesetz verboten, nahm des Königs Gesundheit den allergrössten Schaden. Sein letzter Wunsch, noch einmal hüpfen zu dürfen, rettete ihm letztendlich jedoch das Leben.
Nachdenklich stimmte der tiefsinnige Hintergrund des Stückes: sich selbst treu zu bleiben und andererseits sich bewusst machen, wie katastrophal sich die Beeinflussung durch falsche Ratgeber auswirken kann.
Die 144 Kinder der Grundschule waren jedenfalls so begeistert von dem Figurenspiel, dass sie allesamt hüpfend den Turnsaal verließen und es sich nicht nehmen ließen, sich ebenso hüpfend in den Pausenhof zu begeben.”
(Calwer Kreisnachrichten)
“…kein aufwendig ausstaffiertes Bühnenbild, keine filigran gestalteten Figuren- ihr Protagonist besticht durch Einfachheit. Auf Würths Handrücken eine Krone, den rechten Oberarm mit einem majestätischen Gewand umhüllt und schon ist das Staatsoberhaupt fertig. Sie selbst schlüpft dabei in die verschiedensten Rollen, vom Minister bis hin zum gemeinen Volk.Was die Schauspielerin schafft ist faszinierend … ob schnarchend, hüpfend, witzelnd- Majestät Hupf wird durch Würths gelungener “Handarbeit” zu einem wahrhaft charmanten Charakter…” (Rhein-Zeitung)
Kurzstück “Vision eines Dienstmädchens”
“…Ihrer selbstverfassten “Vision eines Dienstmädchens” folgt man mit offenem Mund: Auf 150 cm spielt sie 15 Minuten lang das Zofendrama; mimt Herrn und Dienerin in einem, der Mann ist der Mantel am Ständer, ihre Rechte seine zudringliche Linke, ihre Linke wehrt die virile Pranke ab, Ohrfeige, Halsumdrehen- grotesk, komisch, makaber, skurril.”
(Die Zeit)
“…Unerschöpflich scheinen die Darstellungsmittel und Geschichten, die erzählt werden wollen. Susann Würth inszenierte und spielte mit Witz und exakter Gestik die “Vision eines Dienstmädchens”. Ein Arm der Spielerin vermag es, einem Mantel am Kleiderständer leben einzuflößen. Der Rest des Körpers spielt das Dienstmädchen, das sich der Illusion hingibt, ihr Hausherr stecke im Mantel und versuche ihr nahe zu kommen…”
(Berliner Morgenpost)
“…Höhepunkt des Abends war zweifellos Susann Würths “Vision eines Dienstmädchens”…
(Der Enztäler)
Zeitungs- Portraits über Susann Würth:
“Was anderes kann ich nicht”
“…Ich bin jeden Tag aufs Neue dankbar, in diesem Beruf arbeiten zu können…. Die Schauspielerin Susann Würth lächelt zufrieden und berichtet mit spürbarer Begeisterung von den zahlreichen Projekten, die sie in den vergangenen Jahren realisiert und dabei ihre ganz persöhnlichen Vorstellungen auf die Bühne und vor laufenden Kameras umgesetzt hat …. für Susann Würth steht ein knappes Jahr nach dem Sprung in die berufliche Selbständigkeit ausser Frage, “dass es absolut die richtige Entscheidung war, auch wenn es nicht immer einfach ist”. Aus gutem Grund: Nur in der Selbständigkeit kann sie ihrer teilweise überbordenden Kreativität den Freiraum bieten, den sie benötigt. “Dabei muss ich aber manchmal aufpassen, dass ich nicht zu viel mache, mich nicht verzettle” erklärt die frankophile Actrice, die auch malt, schreibt und singt … überhaupt ist es die Unabhängigkeit, die Susann Würth derzeit am meisten schätzt …. frei entscheiden zu können, in welcher Form sie ihr Talent ausleben will. “Wichtig ist dabei nur, dass ich kreativ sein kann. Was anderes kann ich nämlich nicht”, meint sie augenzwinkernd, und verrät bereits verschiedene neue Film- und Theaterprojekte geplant zu haben…”
(Pforzheimer Zeitung)
“Die Seelenspielerin”
“…Würth’s Part heisst “jetzt”: da sein, präsent sein, wach sein, das Ich nicht verlieren, wenn sie aufgeht im Anderen. Sie kann so wild sein, so traurig, renitent und lieblich …. Die Würth! Exakt im Fingerknick bis zur Pedanterie …. sie hat gefilmt, sie hat gastiert, früher Strassentheater … sie malt, sie schreibt”…. Susann Würth - eine Entdeckung…”
(Die Zeit)
(den ganzen “Zeit”-Artikel finden sie über Google “die Seelenspielerin” und/oder Susann Würth)
Vergangene Theaterstücke mit Susann Würth:
(Auswahl)
“Effi Briest” (Fontane)
“…Susann Würth in der Titelrolle. Faszinierend gerade auch in den kleinen Gesten…”
(Fränkischer Tag)
“…Susann Würth entwickelt virtuos aus diesem wahrhaft unschuldigen Kind die liebeshungrige Frau…. hervorragend …. vielschichtig…”
(Nordbayerischer Kurier)

Effi Briest - Foto: Rose
“Die Frau im Fahrstuhl” (Rist)
“…Und Susann Würth, “die Frau”, braucht diesen Platz …. vor allem für ihr schillerndes Spiel, für ihr virtuoses Auf und Ab auf der Klaviatur der Sprache und Gefühle …. sie zaubert eine Atmosphäre intensiver Spannung ins Studio, einen Verfremdungseffekt, der Vertrautes ganz tief im Innern aus der Versunkenheit holt…”
(Fränkischer Tag)
“…eine reife, fast schon akrobatische Schauspielerleistung…”
(Nordbayerischer Kurier)

Frau im Fahrstuhl - Foto: Rose
“Amphitryon” (Kleist)
“…Susann Würth, Helden- Gattin hebt sich mit ihren nuancenreichen leisen Tönen vom übrigen Bühnengeschehen ab. Mit welch natürlicher Leichtigkeit sie Kleists Sprache verinnerlicht hat, lässt aufhorchen…”
(Fränkischer Tag)